Deutsche Bahn eröffnet Neubau für Bahnhofsmission in Hamburg

Stand: 02:49 UhrDas Logo der Deutschen Bahn (DB). Das Logo der Deutschen Bahn (DB). Quelle: Hauke-Christian Dittrich/dpa/Symbolbild Nach fast einem Jahr hat das Provisorium am Hamburger Hauptbahnhof ein Ende. Die vor 128 Jahren gegründete Bahnhofsmission zieht in einen 400 Quadratmeter großen Neubau um. Anzeige Anzeige

Nach knapp elfmonatiger Bauzeit öffnen sich die Türen der neuen Bahnhofsmission am Hamburger Hauptbahnhof. In dem rund 400 Quadratmeter großen Neubau befindet sich nach Angaben der Deutschen Bahn auch ein bundesweit einzigartiges Hygienezentrum, das mit einer Dusche, einer Sitzbadewanne und einem Pflegeraum für assistenzbedürftige Gäste ausgestattet ist. Zur feierlichen Eröffnung werden am Montag (11.00 Uhr) nach Angaben eines Bahnsprechers auch die Hamburger Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer (SPD) und Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) erwartet.

Die Bahnhofsmission Hamburg wurde den Angaben zufolge 1895 als zweite Einrichtung dieser Art in Deutschland gegründet. Sie war anfangs vor allem als Anlaufstelle für in Not geratene, häufig weibliche Reisende gedacht, die als Folge von Industrialisierung und Landflucht in die Großstädte drängten und dort Schleppern und Zuhältern in die Hände fielen.

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Polizei: Mann verletzt Frau in Hamburg mit Messer lebensgefährlich

Stand: 22:06 Uhr Ein Streifenwagen der Polizei steht mit Blaulicht an einem Einsatzort. Ein Streifenwagen der Polizei steht mit Blaulicht an einem Einsatzort. Quelle: Christophe Gateau/dpa/Symbolbild Ein Mann sticht in Hamburg eine Frau auf der Straße mit einem Messer nieder. Anschließend flieht er mit einem Fahrrad. Tatverdächtig ist der Ex-Partner der Frau. Anzeige Anzeige

Ein 43 Jahre alter Mann soll seine Ex-Lebensgefährtin in Hamburg-Barmbek vor den Augen ihres sechsjährigen Sohnes auf der Straße mit einem Messer lebensgefährlich verletzt haben. Den bisherigen Erkenntnissen der Mordkommission zufolge hatte sich die 35-Jährige am Samstagnachmittag gemeinsam mit ihrem Kind und ihrem aktuellen Lebensgefährten auf der Straße vor einem Mehrfamilienhaus aufgehalten, als plötzlich der 43-Jährige, der laut einer Mitteilung der Hamburger Polizei aus Ghana stammen soll, auftauchte, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

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Im Verlauf des Zusammentreffens soll er die Frau unvermittelt zu Boden gestoßen und ihr mehrere Stichverletzungen mit einem Messer zugefügt haben. Anwohner alarmierten die Rettungskräfte. Die Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht und notoperiert. Ihr Zustand hat sich den Angaben von Sonntag zufolge stabilisiert.

Auch neuen Partner angegriffen

Den 27-jährigen neuen Partner der Frau, der zwischenzeitlich intervenierte, griff der Mann den Angaben zufolge ebenfalls mit einem Messer an, verletzte ihn aber nicht. Anschließend floh der Täter auf einem Fahrrad. Bis Sonntagmittag konnte er noch nicht festgenommen werden. Die Polizei fahndete weiter nach ihm.

Hinweistelefon der Polizei

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Der Kriminaldauerdienst (LKA 26), die Mordkommission und die Abteilung für Kapitaldelikte der StA übernahmen noch am Sonnabendnachmittag die Ermittlungen. Der Gesuchte wird in der Polizeimitteilung so beschrieben: „Afrikanische Erscheinung“, ca. 170 bis 180 cm groß, sportliche Statur. Er war bekleidet mit einer dunklen Daunenjacke, einer dunklen Hose und einer grauen Mütze. Zeugen, die den Tathergang beobachtet haben und/oder Hinweise auf den Aufenthaltsort des Gesuchten geben können, sich unter 040 4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.

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Mann tot aus Müllpresse in Norderstedt geborgen

Stand: 18:26 UhrEin Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Quelle: David Inderlied/dpa/Symbolbild Anzeige

Ein 69 Jahre alter Mann ist am Sonntag tot in einer Müllpresse an einem Supermarkt in Norderstedt entdeckt worden. Der Mann sei am Morgen von seiner Familie als vermisst gemeldet worden, sagte eine Polizeisprecherin. Wie es zu dem Unglücksfall gekommen sei, könne noch nichts gesagt werden. Die Kriminalpolizei habe die Ermittlungen aufgenommen. Zuvor hatten mehrere Medien über den Vorfall berichtet.

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Nach Messerattacke im Zug: Kritik an Hamburgs Grüner Justizsenatorin wird lauter

Stand: 18:08 Uhr Zum Abschluss der Justizministerkonferenz spricht Senatorin Anna Gallina (Bündnis90/Die Grünen), Senatorin für Justiz und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt Hamburg, bei einer Pressekonferenz. Themen der zweitägigen Tagung waren unter anderem der Kampf gegen Cyberkriminalität, Kindesmissbrauch und Kinderpornografie, Hass und Hetze im Netz, Antisemitismus und die Digitalisierung der Justiz. Hamburgs Justizsenatorin Anna Gallina (Grüne) wird am Donnerstag vor den Hamburger Parlamentariern ihren Stand der Dinge darlegen Quelle: picture alliance/dpa In den ersten Tagen nach der tödlichen Messerattacke in einem Regionalzug von Kiel nach Hamburg überwog die Trauerarbeit. Nun gerät das Agieren der Hamburger Justizsenatorin Anna Gallina mehr und mehr in den Fokus. Ein Experte hat eine klare Meinung. Anzeige Anzeige

Der Umgang der Behörden mit dem mutmaßlichen Täter rückt Tage nach der tödlichen Messerattacke in einem Regionalzug im schleswig-holsteinischen Brokstedt verstärkt in den Blickpunkt. So wirft der Resozialisierungsexperte Bernd Maelicke der Hamburger Justizsenatorin Anna Gallina (Grüne) im „Hamburger Abendblatt“ vor, das 2019 beschlossene Hamburger Gesetz zu Resozialisierung und Opferschutz (ResOG) ignoriert zu haben.

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Das Gesetz soll verhindern, dass Ex-Häftlinge in ein „Entlassungsloch fallen“, wenn sich die Gefängnistore öffnen. Gallina kenne es offensichtlich nicht, jedenfalls könne es nicht angewendet worden sein, sagte der Jurist Maelicke, der Initiator mehrerer Landes-Resozialisierungsgesetze ist, der Zeitung. „Sie trägt als Senatorin die Verantwortung“.

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Bei der Tat in der Regionalbahn von Kiel nach Hamburg starben zwei Menschen, fünf wurden schwer verletzt. Gegen Ibrahim A. wurde Haftbefehl wegen zweifachen Mordes und versuchten Totschlags in vier Fällen erlassen. Erst wenige Tage vor der Bluttat im Regionalzug war A., ein 33 Jahre alter staatenloser Palästinenser, in Hamburg aus der Untersuchungshaft freigekommen.

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Auch für den Hamburger CDU-Fraktionschef Dennis Thering zeigt der Fall aufs Neue, dass die Hamburger Justiz völlig überfordert und Gallina der Aufgabe nicht gewachsen sei. „Sie taucht einmal mehr ab, statt Antworten zu geben und Probleme zu lösen“, kritisiert Thering im „Hamburger Abendblatt“. Erste Antworten erwartet er am Donnerstag im Justizausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft. Die Senatorin hatte angekündigt, dort zu den Hamburger Aspekten der Tat zu berichten.

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Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Migrationsrecht im Deutschen Anwaltverein (DAV), Thomas Oberhäuser, verneinte am Samstag hingegen im Deutschlandfunk die Frage, ob Justiz und Verwaltung die Tat hätten verhindern können. Er verwies auf rechtliche Abwägungen und Vorgaben in Untersuchungshaft-Fällen. Justiz und Verwaltung hätten allenfalls die Tat dadurch verhindern können, dass sie ihn weiterhin in Untersuchungshaft gehalten hätten, so Oberhäuser. „Aber da hat die Justiz entschieden, dass das unverhältnismäßig gewesen wäre angesichts der ihm vorgeworfenen Tat.“

Nach Angaben Maelickes schreibt Paragraf 9 des Hamburger ResOG einen verbindlichen Eingliederungsplan vor mit Regelungen zur sozialen Situation, zum Aufenthaltsort, zu Suchtverhalten und zur Sicherung des Lebensunterhalts. „Auch die im Gesetz vorgesehenen Maßnahmen zur Prävention sind in diesem Einzelfall nicht erkennbar“, kritisierte er.

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Das Motiv des Tatverdächtigen ist unterdessen weiter unklar. Ibrahim A. hat nach Angaben seines Anwalts beim Haftrichter-Termin keine Aussagen zur Sache gemacht. Nach Vorliegen von Ermittlungsergebnissen werde er mit seinem Mandanten sprechen, sagte Anwalt Björn Seelbach.

Vermieter fordern mehr Engagement

Die sozialen Vermieter Norddeutschlands haben von der Politik mehr Unterstützung bei der Integration von Flüchtlingen gefordert. Die im Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) organisierten Unternehmen erlebten „in Teilen ihrer Quartiere Armut, Ausgrenzung und soziale Perspektivlosigkeit“, teilte VNW-Direktor Andreas Breitner am Sonntag in Hamburg mit. In den vergangenen Jahren seien Parallelgesellschaften entstanden. Außerdem träfen infolge der Zuwanderung in „unseren Wohnvierteln vermehrt unterschiedliche Kulturen aufeinander, was zu Konflikten führt“. Die sozialen Vermieter würden zu oft mit diesen Problemen allein gelassen.

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Angesichts der gewaltsamen Tumulte in der Silvesternacht in Berlin, der Messerattacke im Zug bei Brokstedt (Schleswig-Holstein) und der Proteste gegen eine geplante Flüchtlingsunterkunft in Upahl bei Grevesmühlen (Mecklenburg-Vorpommern) sollten die zuständigen Politikerinnen und Politiker die dahinterstehenden sozialen Probleme ernsthaft angehen, forderte Breitner. „All die Täter, die egal aus welchen Motiven auch immer, Gewalt ausüben, wohnen in Deutschland, in Gemeinden oder Städten, haben Nachbarn und leben mitten unter uns. Betroffenheit und Mitgefühl sind in solchen Situationen enorm wichtig: Aber wie geht es weiter?“ Reflexartig zu fordern, dass der Staat mehr „harte Kante“ zeigen müsse, reiche nicht.

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Niederlage auch in Frankfurt: Towers rutschen weiter ab

Stand: 17:10 UhrDie Towers verloren in Frankfurt trotz klarer Halbzeitführung. Die Towers verloren in Frankfurt trotz klarer Halbzeitführung. Quelle: Christoph Soeder/dpa/Archivbild Anzeige Anzeige

Den Veolia Towers Hamburg ist der erhoffte Befreiungsschlag in der Basketball-Bundesliga erneut missglückt. Das Team von Cheftrainer Benka Barloschky unterlag am Sonntag im abschließenden Hinrundenspiel bei den Fraport Skyliners aus Frankfurt trotz klarer Halbzeitführung noch mit 93:97 (54:40). Die Hanseaten kassierten damit die vierte Niederlage in Serie und geraten zunehmend in den Kampf gegen den Abstieg. Bester Hamburger Werfer war Anthony Polite mit 17 Punkten.

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Die Towers hatten ein starkes erstes Viertel abgeliefert, verpassten es aber in der Schlussphase, ihre 32:17-Führung erfolgreich zu verteidigen und kassierten noch vier Punkte. Davon ließen sich die Hamburger jedoch nicht beirren und starteten mit einem 6:0-Lauf in den zweiten Abschnitt, bekamen danach aber erneut Probleme. Zwischenzeitlich kämpfte sich Frankfurt sogar auf 40:47 heran.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Hanseaten offensiv dann nicht mehr so zum Zuge, während sich zunehmend Lücken in ihrer Defensive auftaten. Auch die Ballverluste häuften sich. So schmolz der Vorsprung der Gäste zum Ende des dritten Viertels auf nur sechs Punkte zusammen. Auch im Schlussviertel waren die Hessen das effektivere Team und verdarben den Towers schließlich einen versöhnlichen Abschluss der Hinrunde.

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HSV gelingt Rückrundenstart

Stand: 16:53 Uhr Hamburgs Torschütze Robert Glatzel (3.v.l) jubelt nach seinem Treffer zum 3:1 mit seiner Mannschaft. Hamburgs Torschütze Robert Glatzel (3.v.l) jubelt nach seinem Treffer zum 3:1 mit seiner Mannschaft. Quelle: Marcus Brandt/dpa Der HSV ist mit einem Sieg in die Rückrunde der 2. Bundesliga gestartet. Anfangs spielen die Hamburger gegen Eintracht Braunschweig überragend. Am Ende müssen sie bangen – wegen ihrer alten Schwäche. Anzeige Anzeige

Hauptsache gewonnen: Nach dem geglückten Auftakt in die Rückrunde der 2. Fußball-Bundesliga herrschte beim Hamburger SV mehr Erleichterung als ausgelassene Freude. Das 4:2 (2:1) gegen Eintracht Braunschweig war zwar verdient. Dennoch fiel der Erfolg gegen die abstiegsgefährdeten Niedersachsen nach starkem Beginn mühevoller aus als erwartet. «Wir freuen uns, dass wir gewonnen haben. Das sind die ersten drei Punkte. Jetzt geht es weiter», meinte Trainer Tim Walter.

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Seine Mannschaft hatte stark begonnen, als wollte sie ihre Aufstiegsambitionen nach den elf Wochen WM- und Winterpause noch einmal der Konkurrenz in Erinnerung rufen. Nach 20 Minuten verlor sie aber ihren Rhythmus. «Die ersten 20 Minuten waren richtig, richtig gut», sagte auch Kapitän Sebastian Schonlau dem Sender Sky: «Wir führen 2:0 und alles ist gut. Und dann kriegen wir ein bisschen aus dem Nichts das 2:1. Dann schleichen sich ein paar Fehler ein. Aber alles gut: Wir haben gewonnen.»

Torjäger Robert Glatzel (3.) und Moritz Heyer (17.) brachten mit ihren Toren ihr Team schon früh in Führung. Doch als Fabio Kaufmann (30.) mit einem herrlichen Schuss noch vor der Pause der Anschlusstreffer für die Gäste gelang, war es schlagartig vorbei mit aller HSV-Herrlichkeit. Auch das 13. Saisontor von Glatzel (49.) kurz nach der Pause brachte keine Sicherheit. Der Sekunden zuvor eingewechselte Danilo Wiebe machte es mit dem zweiten Eintracht-Treffer (81.) noch einmal spannend. Erst Ludovit Reis beendete mit seinem Tor in der Nachspielzeit alle HSV-Zweifel.

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Durch den Sieg sind die Hamburger wieder Tabellenzweiter (37 Punkte) und verdrängten den 1. FC Heidenheim (36), der am Tag zuvor den nächsten HSV-Gegner Hansa Rostock bezwungen hatte. Der Rückstand auf Tabellenführer Darmstadt 98 beträgt weiter zwei Punkte.

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Im ersten Pflichtspiel des Jahres hatte HSV-Trainer keinen seiner drei Winter-Zugänge in die Startelf berufen. Er vertraute dem bisherigen Personal und wurde zunächst bestätigt. Vor 56 507 Zuschauern im erneut fast ausverkauften Volksparkstadion kombinierten und spielten die Gastgeber in der ersten halben Stunde nach Belieben. Die Braunschweiger, bei denen tags zuvor Aufstiegs-Trainer Michael Schiele seinen Vertrag bis 2025 verlängert hatte, fanden keinen Zugriff. «Wir haben die ersten 20 Minuten verpennt», gestand Schiele.

Logische Folge waren die frühen HSV-Tore. Vieles deutete auf einen deutlichen Erfolg hin. Umso überraschender der Anschluss durch Kaufmann. Beflügelt durch das Tor wurden die Braunschweiger zunehmend gleichwertiger, der HSV verlor seine Linie. «Bis zum 2:1 war das herausragend gespielt», sagte Walter.

Als Glatzel vier Minuten nach der Pause erneut traf, schien die Entscheidung zugunsten der Gastgeber gefallen zu sein. Doch die Braunschweiger gaben nicht auf und kamen immer wieder gefährlich vor das HSV-Tor. Die Partie wurde phasenweise zu einem offenen Schlagabtausch mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. «Eigentlich hätten wir mehr Tore schießen müssen. Das fehlt uns, das geht uns ab», wies Walter auf eine bekannte Schwäche seiner Mannschaft hin. Die spektakulärste Chance vergab HSV-Torgarant Glatzel: Er setzte den Ball per Hacke an die Latte (68.).

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1:0 in Nürnberg: St. Pauli siegt bei Hürzeler-Debüt

Stand: 16:55 Uhr Jakov Medic (l) von St. Pauli jubelt über seinen Treffer zum 0:1. Jakov Medic (l) von St. Pauli jubelt über seinen Treffer zum 0:1. Quelle: Daniel Karmann/dpa Mit dem ersten Auswärtssieg der laufenden Saison verbessern sich die Hamburger auf den zehnten Tabellenplatz. Jakov Medic erzielt den entscheidenden Treffer gegen den 1. FC Nürnberg. Anzeige Anzeige

Trainerdebüt gelungen, Auswärtsfluch gebannt. Den Zweitliga-Fußballern des FC St. Pauli ist der Rückrunden-Auftakt am Sonntag optimal gelungen. Das 1:0 (1:0) beim 1. FC Nürnberg war bei der Pflichtspielpremiere des neuen Trainers Fabian Hürzeler der erste Auswärtssieg der Hamburger in der laufenden Saison. Der Treffer von Jakov Medic (33. Minute) sorgte dafür, dass sich die Kiezkicker vom 15. auf den zehnten Platz verbesserten. Sicher dürfen sich die Hanseaten aber noch lange nicht fühlen. Der Vorsprung auf Schlusslicht 1. FC Magdeburg beträgt lediglich drei Punkte.

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«Es gibt viele Dinge, die wir noch deutlich besser machen können, sagte Hürzeler, mit 29 Jahren der jüngste Chefcoach im deutschen Profifußball, nach dem Abpfiff bei Sky: «Speziell in der ersten Halbzeit haben wir einige zweite Bälle verloren.»

Wie erwartet hatte Hürzeler den estnischen Neuzugang Karol Mets von Beginn an in die Innenverteidigung gestellt. Die ebenfalls in der WM- und Winterpause nachverpflichteten Angreifer Maurides und Oladapo Afolayan nahmen zunächst auf der Bank Platz, kamen im Laufe der Partie aber zu ihren ersten Zweitliga-Minuten im St.-Pauli-Trikot. Abräumer Eric Smith fehlte krankheitsbedingt und wurde durch Medic ersetzt.

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Die Hamburger starteten vor den 30 871 Zuschauern im Max-Morlock-Stadion abwartend in die Partie. Das Hürzeler-Team hatte zwar mehr Ballbesitz, überließ die offensiveren Aktionen aber den Gastgebern. Ausgerechnet in einer Phase, in der sich der Nürnberger Druck erhöhte, fiel mit der ersten richtigen Torchance auch das 1:0.

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Nach einer kurz ausgeführten Ecke flankte Leart Paqarada von der rechten Seite in das Strafraumzentrum. Der völlig frei stehende Medic nickte den Ball zu Führung ein. Wenig später vergab der ehemalige HSVer Jan Gyamerah dann gegen einen stark parierenden St.-Pauli-Schlussmann Nikola Vasilj die große Chance zum Ausgleich (39.).

«Die Balance zwischen Offensive und Defensive muss stimmen», hatte Hürzeler vor dem Spiel gesagt. Mit zunehmender Spieldauer stellte sich diese Balance immer besser ein. Nürnberg kam noch zu einigen Gelegenheiten, doch in ganz große Gefahr gerieten die Gäste nicht mehr: «Ich freue mich riesig für die Mannschaft. Man merkt, wie erleichtert die Jungs sind», sagte der Hamburger Coach nach dem Ende einer langen Durststrecke in der Fremde. Das letzte Mal zuvor hatte St. Pauli im Februar 2022 auswärts gewonnen.

Weiter geht es für die Hamburger am nächsten Sonntag (13.30 Uhr/Sky). Zu Gast am Millerntor ist dann Hannover 96. Die Niedersachsen mussten zum Rückrundenstart mit der 1:3-Heimniederlage gegen den 1. FC Kaiserslautern einen heftigen Rückschlag in Sachen Aufstiegshoffnung hinnehmen.

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St. Pauli siegt 1:0 gegen FC Nürnberg

Stand: 15:58 Uhr Jakov Medic (l) von St. Pauli jubelt über seinen Treffer zum 0:1. Jakov Medic (l) von St. Pauli jubelt über seinen Treffer zum 0:1. Quelle: Daniel Karmann/dpa Anzeige Anzeige

Mit der erfolgreichen Premiere von U30-Trainer Fabian Hürzeler hat der FC St. Pauli einen Topstart ins neue Zweitligajahr hingelegt. Die Hamburger setzten sich am Sonntag vor 30.871 Zuschauern mit 1:0 (1:0) beim 1. FC Nürnberg durch. Mit dem ersten Auswärtssieg der laufenden Serie kletterten die Kiezkicker auf Platz zehn.

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Wie erwartet, hatte Hürzeler den estnischen Neuzugang Karol Mets von Beginn an in die Innenverteidigung berufen, die Angreifer Maurides und Oladapo Afolayan nahmen zunächst auf der Bank Platz. Abräumer Eric Smith fehlte krankheitsbedingt und wurde durch Jakov Medic ersetzt.

Die erste echte Toraktion der Hamburger saß gleich. Nach einer Ecke schlug Leart Pacarada die Flanke auf Medic (33. Minute), der aus wenigen Metern per Kopf traf. Fabian Nürnberger war zu weit von dem aufgerückten Pauli-Verteidiger weggestanden.

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Weinzierl wollte mit einem erfolgreichen Heimauftakt, «den Pessimismus rund um die Mannschaft und den Club» in Optimismus verwandeln. Mit dem Ergebnis gelang das nicht, dabei zeigten die Nürnberger aber durchaus vielversprechende Ansätze und entwickelten immer wieder Druckphasen. Ihre Abschlussschwäche haben die Franken um den starken Debütanten Flick aber beim ersten Ernstfall 2023 nicht ablegen können. Jan Gyamerah (38.), Lino Tempelmann (45.+2) oder Kwadwo Duah (75.) fehlte die Präzision. Hürzeler, jüngster Coach der ersten beiden Profiligen, durfte dagegen jubeln.

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HSV mit Mühe: 4:2 gegen tapfere Braunschweiger

Stand: 15:47 Uhr Hamburgs Torschütze Robert Glatzel (3.v.l) jubelt nach seinem Treffer zum 3:1 mit seiner Mannschaft. Hamburgs Torschütze Robert Glatzel (3.v.l) jubelt nach seinem Treffer zum 3:1 mit seiner Mannschaft. Quelle: Marcus Brandt/dpa Anzeige Anzeige

Der Hamburger SV hat zum Auftakt der Rückrunde in der 2. Fußball-Bundesliga seine Pflichtaufgabe mit Mühe erfüllt. Mit dem 4:2 (2:1) gegen die abstiegsbedrohte Eintracht aus Braunschweig ließ das Team von Trainer Tim Walter am Sonntag keinen Zweifel an seinen Ambitionen, brachte sich nach starker Anfangsphase aber noch selbst in Bedrängnis.

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Torjäger Robert Glatzel (3.) und Moritz Heyer (17.) erzielten für ihre Mannschaft die frühe Führung. Fabio Kaufmann (30.) gelang mit einem herrlichen Schuss jedoch noch vor der Pause der Anschlusstreffer für die Gäste. Glatzel (49.) stellt kurz nach der Pause mit seinem 13. Saisontor den alten Abstand wieder her. Braunschweigs Danilo Wiebe (81.) machte es Sekunden nach seiner Einwechselung noch einmal spannend. Ludovit Reis (90.) beseitigte spät alle HSV-Zweifel. Durch den Erfolg holten sich die Hamburger den zweiten Tabellenplatz wieder vom 1. FC Heidenheim zurück, der am Samstag Hansa Rostock besiegt hatte.

HSV-Trainer Walter hatte im ersten Pflichtspiel 2023 keinen seiner drei Winter-Zugänge in die Startelf berufen. Er vertraute dem bisherigen Personal und wurde zunächst nicht enttäuscht. Vor 56.507 Zuschauern im erneut fast ausverkauften Volksparkstadion kombinierten und spielten die Gastgeber in der ersten halben Stunde nach Belieben.

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Beflügelt durch Kaufmanns Anschlusstor wurde die Eintracht gleichwertiger, der HSV verlor seinen Rhythmus. Die Braunschweiger gaben aber nicht auf und kamen immer wieder gefährlich für das HSV-Tor und belohnten sich durch Wiebe.

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Polizei: Frau mit Messer lebensgefährlich verletzt

Stand: 15:00 Uhr28.01.2023, Hamburg-Barmbek, Hamburg: Polizisten stehen an einem Einsatzfahrzeug. Ein Mann hat am Samstagnachmittag im Hamburger Stadtteil Barmbek auf offener Straße eine Frau mit einem Messer angegriffen. Der Täter sei auf der Flucht, sagte eine Polizeisprecherin am Abend. Foto: -/Citynewstv/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ Polizisten bei der Tatortarbeit in Hamburg–Barmbek Quelle: dpa Ein Mann sticht in Hamburg eine Frau auf der Straße mit einem Messer nieder. Anschließend flieht er mit einem Fahrrad. Tatverdächtig ist der Ex-Partner der Frau. Dieser ist auf der Flucht. Anzeige Anzeige

Ein 43 Jahre alter Mann soll seine Ex-Lebensgefährtin in Hamburg-Barmbek vor den Augen ihres sechsjährigen Sohnes auf der Straße mit einem Messer lebensgefährlich verletzt haben. Den bisherigen Erkenntnissen der Mordkommission zufolge hatte sich die 35-Jährige am Samstagnachmittag gemeinsam mit ihrem Kind und ihrem aktuellen Lebensgefährten auf der Straße vor einem Mehrfamilienhaus aufgehalten, als plötzlich der 43-Jährige auftauchte, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

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Im Verlauf des Zusammentreffens soll er die Frau unvermittelt zu Boden gestoßen und ihr mehrere Stichverletzungen mit einem Messer zugefügt haben. Anwohner alarmierten die Rettungskräfte. Die Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht und notoperiert. Ihr Zustand hat sich den Angaben von Sonntag zufolge stabilisiert.

Auch neuen Partner angegriffen

Den 27-jährigen neuen Partner der Frau, der zwischenzeitlich intervenierte, griff der Mann den Angaben zufolge ebenfalls mit einem Messer an, verletzte ihn aber nicht. Anschließend floh der Täter auf einem Fahrrad. Bis Sonntagmittag konnte er noch nicht festgenommen werden. Die Polizei fahndete weiter nach ihm.

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